Theater Faust aufs Auge Frankfurt

 

Wichtige Daten

  • Infos

    Einmal im Leben Stewardess oder TOP-Manager sein? Aus vollem Hals jemanden anbrüllen oder zärtlich ein Liebesgeständnis aufsagen?
    Bei uns, dem Theater Faust aufs Auge Frankfurt, kannst Du in viele Rollen schlüpfen.
    Es ist keine Theatererfahrung erforderlich!
    Unser Angebot: Sprach-, Gedächtnis- und Spielübungen, kleine Improvisationen sowie Probe von Sketchen und des aktuellen Stückes.

    Interessenten sind jederzeit willkommen.

  • Unsere Zeiten

    Probe: Jeden Mittwoch um 20:30 Uhr im MZR I (Mehrzweckraum I) im Ravenstein-Zentrum
    Pfingstweidstrasse 7, 60316 Frankfurt am Main (Nähe Zoo)
    Abteilungsleitung und Regie: Henrik Franz

  • Probenablauf

    Unsere Proben haben zwei Teile:
    1. Akt: Warming up & Impro (ca. 30 - 45 Minuten)
    Sprach-, Gedächtnis- und Spielübungen, kleine Improvisationen.
    2. Akt: Ab auf die Bühne (ca. 60 Minuten)
    Probe des aktuellen Stücks
    Gerne kannst Du auch nur zum 1. Akt kommen, um Deine sprachlichen und spielerischen Fähigkeiten für den Beruf und den Alltag zu verbessern oder auch um einfach Spaß zu haben.
    Im 2. Akt proben wir unser aktuelles Stück und für besondere Events auch Sketche, z. B. für das Museumsuferfest 2014.
    Aktuell wird ein Krimi einstudiert. Kleiner Vorabauszug unter Verschiedenes.

  • Beiträge

    Unser Mitgliedsbeitrag setzt sich aus dem Vereinsbeitrag und dem Abteilungsbeitrag zusammen.

    Abteilungsjahresbeitrag: 4€/Monat (48€/Jahr)

  • Ansprechpartner

    Abteilungsleitung: Henrik Franz

    Mail: theater@ftv1860.de

    Mobil: 0177/4437530

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Unsere Kurse

Unser Angebot: Sprach-, Gedächtnis- und Spielübungen, kleine Improvisationen sowie Probe von Sketchen und des aktuellen Stückes.

Probe: Jeden Mittwoch um 20:30 Uhr im MZR I (Mehrzweckraum I) im Ravenstein-Zentrum

    Unsere News

    2. Castingtermin für das Stück ist am 18.01.2017!

    Aktuelles Stück: 1889. Mord.

    "Was macht ihr denn so in der Probe?", werde ich oft gefragt. Zum Beispiel dies hier:

    Übung: Wer bin ich?
    Ein Spieler spielt eine Szene oder liest etwas vor in einer Rolle, Beispiele s. u. Am Besten werden die Rollen auf Karten geschrieben und der Spieler zieht eine Karte. Die anderen Spieler müssen dann die Rolle erraten. Wichtig ist, dass beide Bestandteile, also sowohl die Rolle, als auch die Emotion/Eigenschaft gespielt und geraten wird. So kann ein Model leicht erraten werden, weil das gut gespielt werden kann, während "zickig" schon schwerer zu spielen und damit zu erraten ist.
    Die Übung ist als Stimm-/Leseübung und / oder als Mimik-/Gestik-/Spielübung möglich.
    - alte, griesgrämige Frau
    - zickiges Model
    - lächelnde Stewardess
    - betrunkener Fußballfan
    - arroganter Manager / Direktor
    - verschrobener Künstler
    - Fußballtrainer nach einer Niederlage
    - pedantischer Finanzbeamter
    - zorniger Zwergenfürst
    usw.

    Emotionales Lesen
    Eine Spieler liest einen Zeitungsartikel oder sonst etwas vor. Erst normal, wobei dies etwa so klingen sollte, als ob der Text von einem Hörbuch kommt. Dann mit unterschiedlichen Gefühlen, z. B. Angst, Wut, Trauer. Der Regisseur ruft die Gefühle auf. Oder es werden Gefühle auf Karten geschrieben und diese zufällig gezogen.
    Variante: Andere Spieler wissen die Emotion nicht und müssen sie erraten.
    Übung zum emotionalen Lesen: Cyrano von Bergerac von Edmond Rostand, 4. Auftritt siehe unten bei Verschiedenes.

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    Verschiedenes

    Unser aktuelles Stück ist ein Krimi:

    1889. Mord.

    Kleiner Vorabauszug:
    Pflegesohn             »Nein, so lagen sie nicht! Die Pflegemutter lag auf der Erde, ich hob sie auf und legte sie ins Bett, weil sie noch stöhnte. Ich glaubte, es könne ihr noch geholfen werden. Dann ging ich hinaus und schrie um Hilfe.«

    Kriminalbeamter      »Sie hoben also den Körper Ihrer noch lebenden Pflegemutter auf und legten ihn aufs Bett. Sie müssen sich dabei doch sehr mit Blut befleckt haben. Hatten Sie denn diesen Anzug an, den Sie jetzt tragen?«

    Pflegesohn             »Nein! Ich hatte meinen Sonntagsanzug an.«

    Kriminalbeamter     »Und wann haben Sie die Kleidung gewechselt?«

    Pflegesohn             »Bevor ich hinausging und Hilfe herbeirief.«

    Kriminalbeamter     »Ihre Pflegemutter lebt noch und Sie wechseln erst einmal die Kleidung? Wie konnten Sie nur so kaltblütig sein, Ihre Kleidung zu tauschen, bevor Sie um Hilfe riefen? «

    Pflegesohn            »Ich dachte, dass der Mutter nicht mehr zu helfen sei. Ich weiß auch nicht mehr, was ich getan habe. Ich war so erschrocken, dass ich glaubte, ich müsste wahnsinnig werden.«

     

    Übung zum emotionalen Lesen:
    Cyrano von Bergerac von Edmond Rostand, 4. Auftritt:
    Cyrano: Fällt Ihnen nichts mehr ein? Mir vielerlei,
    Und auch die Tonart läßt sich variieren!
    Ausfallend: »Trüg' ich diese Nasenmasse,
    Ich ließe sie sofort mir amputieren.«
    Freundlich: »Trinkt sie nicht mit aus Ihrer Tasse?
    Aus Humpen schlürfen sollten Sie die Suppe.«
    Beschreibend: »Felsgeklüfte, Berg und Tal,
    Ein Kap, ein Vorland, eine Inselgruppe.«
    Neugierig: »Was ist in dem Futteral?
    Ein Schreibzeug oder eine Zuckerzange?«
    Anmutig: »Sind Sie Vogelfreund, mein Bester,
    Und sorgten väterlich mit dieser Stange
    Für einen Halt zum Bau der Schwalbennester?«
    Zudringlich: »Wenn Sie Tabak rauchen
    Und ihr der Dampf entsteigt zum Firmament,
    Schreit dann die Nachbarschaft nicht laut: ›Es brennt‹?«
    Warnend: »Sie sollten große Vorsicht brauchen;
    Sonst zieht das Schwergewicht Sie noch kopfüber.«
    Zartfühlend: »Spannen Sie ein Schutzdach drüber;
    Weil sonst im Sonnenschein sie bleichen muß.«
    Pedantisch: »Das aristophanische Tier
    Hippokampelephantokamelus
    Trug ganz unfraglich gleiche Nasenzier.«
    Modern: »Wie praktisch diese Haken sind,
    Um seinen Hut dran aufzuhängen!«
    Begeistert: »Wenn sie niest im scharfen Wind,
    Braucht nur ein Teil von ihr sich anzustrengen.«
    Tragisch: »Ein Turm von Babel, wenn sie schwillt!«
    Bewundernd: »Für Odeur welch Aushängschild!«
    Lyrisch: »Ist dies die Muschel des Tritonen?«
    Naiv: »Wann wird dies Monument besichtigt?«
    Respektvoll: »Wird nicht ein jeder Wunsch beschwichtigt
    Durch solch ein Häuschen zum Alleinbewohnen?«
    Bäurisch: »Potz Donnerschlag, was sagst du, Stoffel?
    Zwergkürbis oder riesige Kartoffel?«
    Soldatisch: »Dies Geschütz ist schwer beweglich.«
    Geschäftlich: »Haben Sie vielleicht im Sinn,
    Sie zu verlosen erster Hauptgewinn?«
    Zuletzt im Stil des Pyramus, recht kläglich:
    »Weil sie das Gleichmaß im Gesicht getötet,
    Ist sie voll Schuldbewußtsein und errötet.«
    Dergleichen hätten Sie zu mir gesagt,
    Wenn Sie Gelehrsamkeit und Geist verbänden;
    Jedoch von Geist, dem Himmel sei's geklagt,
    Ist keine Spur in Ihren Schädelwänden;
    Ihr Kopf ist nicht gelehrt und doch so leer!
    Und hätten Sie genug Erfindungskraft,
    Um hier vor dieser edlen Hörerschaft
    Mir all dies Feuerwerk zu bieten und noch mehr,
    Dann müßten Sie bereits beim ersten Ton
    Vom ersten Wort des ersten Satzes stoppen;
    Denn nur mir selbst erlaub ich, mich zu foppen;
    Ein anderer kommt nicht ungestraft davon.